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"Guter Tag für Karlsruhe" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" freut sich über die Mehrheit zur Kombilösung Als einen "guten Tag für Karlsruhe" kommentierte Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" das gestrige Ergebnis des Bürgerentscheids. "Mit dieser historischen Entscheidung haben die Karlsruherinnen und Karlsruher den Mut gezeigt, den es braucht, um Karlsruhe voran zu bringen", sagt er. Mit über 82.000 Befürwortern der Kombi-Lösung sei in Karlsruhe eine solide Basis für das große Projekt vorhanden. Er gratulierte Oberbürgermeister Heinz Fenrich und dankte ihm für seinen großen persönlichen Einsatz und der seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Informationskampagne für das überzeugende Konzept. "Nun sei der Weg frei für eine umfassende Umgestaltung der Innenstadt". Die weitere Aufgabe der Bürgerinitiative, die als gemeinnütziger Verein anerkannt ist, sieht deren Vorsitzender nun in der Begleitung der großen Bauvorhaben. Innerhalb weniger Wochen gelang es einer Runde um Burger Plakate zu kleben, einen Informationsstand aufzubauen, Broschüren und Infoblätter zu drucken und Interessenten zu werben. Durch Sponsoren aus der Wirtschaft, wie auch durch Spenden von Privatpersonen wurde dieses Engagement finanziert. Aufgefallen sind auch die unterschiedlichen Bierdeckel, die die Initiative in die Restaurants der Fächerstadt trug. Die Resonanz aus der Bevölkerung beflügelte die Arbeit. Entgegen dem kämpferischen Auftritt der Gegner, die an ihrem Stand förmlich zu Unterschriften drängten, stand die freundliche Information bei "Ja zur U-Strab" im Vordergrund. Über 2000 Bürgerinnen und Bürger haben so in den vergangen Wochen bekundet, die Initiative zu unterstützen. Für sie gab es drei Informationsabende und Infobriefe. Höhepunkt der Arbeit war ein fröhlicher Abend mit den Moonlights in der Kantine der VBK der die Befürworter des Tunnels spüren ließ, dass hinter "Ja zur U-Strab" lauter an Karlsruhe interessierte Menschen stehen. In über 15 Presse-Infos nahm die Initiative Stellung zu Diskussionspunkten. Ob Schienen in der Fußgängerzone bleiben sollen oder ob sie raus müssen, ob City 2015 gescheitert ist oder ein Erfolg war, ob die Kombilösung sinnvoll ist oder nicht, die Bürgerinitiative hielt mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Auch die Internetseiten von "Ja zur U-Strab" halfen bei der Information. Schon wenige Wochen nachdem sie auf Sendung waren, gab es Hunderte von Abfragen in der Woche.
"Uninformierte Bürger sind leichter zu beeinflussen" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" erwartet von der Stadt weitere Informationen und Aufklärung zur Kombi-Lösung / zwei Euro Werbekosten pro Wahlberechtigtem sind wenig "Erschreckende Informationsdefizite" beklagt die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" kurz vor dem Bürgerentscheid in der Bevölkerung. "Die Kombi-Lösung ist eine Jahrhundert-Entscheidung. Um gewissenhaft entscheiden zu können, müssen die Bürger umfassend informiert sein", sagt Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative. In vielen Gesprächen an den Informationsständen aber hätten die Mitglieder der Initiative feststellen müssen, wie viele Mitbürger "noch wenig bis nichts" über die Kombi-Lösung wüssten. "Dieses Vakuum wird von den Tunnel-Gegnern gezielt missbraucht, um die Menschen mit Fehlinformationen, Gerüchten und Halbwahrheiten zu verunsichern", kritisiert er. "Es ist höchste Zeit, die Bürger auf den notwendigen Wissensstand zu bringen", fordert Burger. Daher erwarte die Bürgerinitiative von der Stadt, dass weiter über die Kombi-Lösung aufkläre. "Zwei Euro Werbekosten pro Wahlberechtigtem ist lächerlich wenig angesichts der herausragenden Bedeutung dieses Vorhabens", sagt er. Es komme darauf an, die kursierenden Gerüchte zu widerlegen. Dies könne man nur, indem die Stadt der "gegnerischen Flugblatt- und Plakatflut voller falscher Zahlen und Unwahrheiten" umfassend mit Fakten entgegen trete. "Die Bürger haben ein Recht darauf, informiert zu werden", sagt Burger. Genau dieses Informationsrecht aber wollten die Tunnel-Gegner unterbinden. "Die Tunnel-Gegner wollen verhindern, dass wir Bürger informiert sind, denn uninformierte Bürger sind leichter zu beeinflussen", sagt er. Die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" wird weiterhin auf ihren Informationsständen dafür sorgen, dass die Menschen die notwendigen Informationen zur Kombi-Lösung erhalten. "Die große Resonanz an den Ständen zeigt uns, dass die Menschen die Nase voll haben von der Panikmache und Verunsicherung der Tunnel-Gegner. Sie wollen sich sachlich mit dem Thema auseinander setzen, und wir helfen ihnen dabei", so Burger.
"Grüne missbrauchen Steuergelder" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" deckt Falschbehauptungen auf "Die Grünen missbrauchen unsere Steuergelder, um gezielt falsche Informationen zu streuen", sagt Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab". Er entlarvt deren Plakataktion als "unseriös und gezielt falsch." "Wer anderen eine Mogelpackung unterstellt und selbst mit falschen Behauptungen und falschen Zahlen die Öffentlichkeit in die Irre führt, ist unglaubwürdig", sagt Bernhard Burger. Weil offensichtlich inhaltliche Argumente fehlten, werde versucht, die Menschen jenseits der Wahrheit an der Nase herumzuführen. Er erwarte, dass auch die Nein-Sager sich einer sachlichen Diskussion stellten und die falschen Plakate unverzüglich aus dem Verkehr ziehen. Kritik übte der Vorsitzende insbesondere an den falschen Kostenbehauptungen: "Die Kombilösung kostet 500 bis 530 Millionen Euro inklusive Tunnel in der Kaiserstraße und Umbau der Kriegsstraße und nicht, wie behauptet wird, 550 Millionen Euro. Die Kriegsstraße alleine kostet 120 bis 150 Millionen Euro und nicht, wie behauptet wird, nur 100 Millionen Euro", sagt Burger. Außerdem verschweigen die Plakate, dass es für die Kriegsstraße alleine keine Zuschüsse gibt und daher ihr alleiniger Umbau nie verwirklicht werden kann. "Es nützt nichts, dass etwas billiger ist, wenn ich dafür kein Geld bekomme", so Burger. Da die Kombilösung nur mit beiden Baumaßnahmen in der Kriegs- und der Kaiserstraße zum Ziel einer reinen Fußgängerzone führe, sei sicher, dass auch beide Maßnahmen realisiert werden. "So hat dies der Gemeinderat gegen die Stimmen von Grünen und PDS entschieden", sagt Burger. Auch der Oberbürgermeister habe zugesagt, dass die Kriegsstraße und die Kaiserstraße gleichberechtigte Partner seien.
"Guter Tag für Karlsruhe" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" sieht mit Kombi-Lösung Gräben in der Bevölkerung überwunden Als einen "guten Tag für Karlsruhe" bezeichnete Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" die gestrige Zustimmung des Gemeinderates zur Kombi-Lösung und damit verbunden den Bürgerentscheid am 22. September. "Mit dieser historischen Entscheidung haben die Stadträte den Mut gezeigt, den es braucht, um Karlsruhe voran zu bringen", sagt er. Dank der von Oberbürgermeister Heinz Fenrich ins Spiel gebrachten Kombi-Lösung sei es gelungen, "die Gräben in der Bevölkerung zu überwinden." Nun sei der Weg frei für eine umfassende Umgestaltung der Innenstadt. Die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" werde nun verstärkt alles daran setzen, die Bürger umfassend über die Vorteile der Kombi-Lösung und der von ihr geforderten reinen Fußgängerzone zu informieren. "Dabei werden wir auch mit den Un- und Halbwahrheiten aufräumen, mit denen die kategorischen Gegner nach wie vor versuchen, die Mensch zu verunsichern", so Burger.
"Reine Fußgängerzone ist Kern der Kombilösung" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" fordert im Bürgerentscheid klare Aussage zu Maßnahmen und Zielen "Die reine Fußgängerzone ist der große Wunsch der Bürger, deswegen müssen wir jetzt über diese zentrale Frage entscheiden können", sagt Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab". Forderungen, diesen Punkt jetzt nicht zur Abstimmungen im Bürgerentscheid zu stellen, weist die Bürgerinitiative entschieden zurück. "Die reine Fußgängerzone ist der Kern der Kombilösung, die Bürger müssen schließlich wissen, wieso und warum sie eine Untertunnelung in der Kaiserstraße und Straßenbahnen in der Kriegsstraße befürworten sollen", sagt Burger. Nur, wenn das Ziel klar benannt werde, könne vernünftigerweise auch über die dafür notwendigen Maßnahmen abgestimmt werden. Andernfalls gerate der Bürgerentscheid zur Farce. Daher seien auch Behauptungen falsch, die reine Fußgängerzone müsse jetzt gar nicht entschieden werden. "Die Bürger haben ein Recht darauf, jetzt zu sagen, was mit der Innenstadt werden soll. Nur so können wir Zukunftsperspektiven entwickeln", so Burger. Der Vorsitzende machte für die Bürgerinitiative deutlich: "Wir haben immer gesagt, dass wir eine wirkliche Fußgängerzone wollen, wo man sich wohl fühlt und nicht ständig beinahe von Straßenbahnen überfahren wird." Sowohl die Bürgerumfrage als auch die Teilnehmer der Ergebniskonferenz von "City 2015" seien zum selben Ergebnis gekommen. "Dieses Ziel lassen wir uns nicht wieder von kategorischen Nein-Sagern kaputt reden", sagt er. Daher habe die Initiative auch keine Scheu davor, diese Frage der Bevölkerung zur Abstimmung zu stellen.
"Bewusste Irreführung der Bürger" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" kritisiert VCD-Pläne Als "bewusste Irreführung der Bürger" bezeichnet Bernhard Burger, Vorsitzender der Initiative "Ja zur U-Strab" die jüngste Forderung des Verkehrsclubs Deutschland, dass zunächst die Fußgängerzone "renoviert oder gar zukunftsweisend ganz neu gestaltet" werde, noch bevor alle Bahnen daraus entfernt würden. Derartige Schein-Konzepte verkehrten die notwendige zeitliche Reihenfolge. "Solange auch nur eine Bahn durch die Kaiserstraße rollt und die Schienen mitten darin liegen, bleibt der Traum von einer schönen Fußgängerzone reine Illusion", macht Burger deutlich. Die Verlegung aller Bahnen und die Herausnahme der Schienen sei die unverzichtbare Grundvoraussetzung dafür, dass die Fußgängerzone städtebaulich umgestaltet und aufgewertet werden könne. Dass dies der vorrangige und berechtigte Wunsch der Bürger sei, werde nun offensichtlich auch von Tunnelgegnern zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Burger machte deutlich, dass die Initiative "Ja zur U-Strab" sowohl die Umgestaltung als auch die Entwicklung der Innenstadt nach Süden unterstütze. "Aber auch eine erweiterte Innenstadt braucht ein schlagkräftiges Herz, wir wollen nicht, dass die Kaiserstraße vor lauter Erweiterung ausblutet", sagt Burger. Daher gehe es jetzt darum, die Kaiserstraße für die Menschen attraktiver zu machen, "und endlich eine Aufenthaltsqualität zu schaffen, wie sie in anderen Städten längst Selbstverständlichkeit sind." Die Kombilösung mit ihren Elementen Bahntunnel in der Kaiserstraße, reine Fußgängerzone und oberirdische Bahnlinien in der Kriegsstraße werde allen Anforderungen an die Zukunft der Innenstadt gerecht. "Wer jetzt noch daran herummäkelt, betreibt Kritik der Kritik wegen", so Burger. Gerade durch die Verknüpfung eines Bahntunnels in der Kaiserstraße mit einer Straßenbahnstrecke in der Kriegsstraße sei das ÖNV-Netz - entgegen anderslautender falscher Behauptungen - zukunftsoffen und flexibel. "Die Verkehrsbetriebe bestätigen der Kombilösung sehr hohe Kapazitätsreserven und eine sehr hohe betriebliche Flexibilität", sagt Burger.
"Tritt gegen das Schienbein der Mitbürger" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" kritisiert Geringschätzung von "City 2015" durch Tunnelgegner Als "Tritt gegen das Schienbein von über 800 Mitbürgern und Geringschätzung ihrer engagierten Arbeit" bezeichnet Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab", Behauptungen, das Bürgerbeteiligungsverfahren "City 2015" sei gescheitert. Burger, selbst Mitglied einer Arbeitsgruppe des Verfahrens, sieht in diesen Äußerungen "verzweifelte Rundumschläge der Tunnelgegner, denen langsam aber sicher die Felle davon schwimmen." Dem Engagement der beteiligten Bürger sei Respekt zu zollen. Schließlich seien 6 von 7 Zielen zur Entwicklung der Karlsruher Innenstadt in großer Übereinstimmung erarbeitet worden. "Diesen Erfolg als gescheitert zu bezeichnen, bedarf schon eines großen Maßes an Dreistigkeit", so Burger. Derartige Behauptungen stellten alle Übereinstimmungen in Frage, von der Umgestaltung der Kriegsstraße bis hin zur Aufwertung der Plätze und des Fächergrundrisses mit den Fächerstraßen. Dass hingegen in der Frage der Untertunnelung der Kaiserstraße unterschiedliche Positionen in der # Bevölkerung vorhanden sind, habe auch "City 2105" deutlich ergeben. "Die Tunnelgegner manipulieren die Ergebnisse, wenn sie immer wieder propagieren, die Arbeitsgruppen hätten eine U-Strab abgelehnt. Dies ist in dieser Eindeutigkeit falsch", sagt Burger. Das Ergebnisgutachten unvoreingenommener und repräsentativ ausgewählter Bürger habe gezeigt, "dass in der Bevölkerung zum Glück nicht diejenigen die Mehrheit haben, die am lautesten schreien." Der Bürgerentscheid am 22.September werde die wahren Verhältnisse deutlich machen. Ein seltsames Demokratieverständnis allerdings sei es, "wenn angebliche Demokraten immer dann Ergebnisse anzweifeln, wenn sie nicht in ihre Meinung passen." "Eine Demokratie funktioniert nur mit Respekt vor der Meinung des anderen", erinnert Burger.
"Armutszeugnis für Demokratieverständnis" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" kritisiert Missachtung des Informationsbedürfnisses der Bevölkerung durch die Tunnelgegner Als ein "Armutszeugnis für das Demokratieverständnis" bezeichnet Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab", das Verhalten der Tunnelgegner. "Permanente Störungen und Angriffe unter der Gürtellinie sind ein schlechter Ersatz, wenn handfeste Argumente fehlen", sagt Burger im Rückblick auf das Bürgerforum II am gestrigen Abend (Mittwoch) im Brahmssaal. Auf ein derart niederes Niveau werde sich die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" auch weiterhin nicht begeben und sich an "Polemik-Gefechten", wie sie von einigen wenigen und im übrigen immer denselben immer wieder inszeniert werde, bewusst nicht beteiligen. "Wer Informationsveranstaltungen für seine Selbstdarstellung missbraucht, missachtet das echte Informationsbedürfnis der Mehrheit der Teilnehmer", sagt Burger. "Wir dagegen setzen auch weiterhin auf sachliche Information und setzen uns gerne mit jedem auseinander, der zu einer sachlichen Diskussion bereit ist." Bernhard Burger erwartet von der Verwaltung, dass sie nun nach der Übergabe der "City 2015"- Ergebnisse mit einer breit angelegten Informationskampagne an die Öffentlichkeit geht. Aus vielen Gesprächen wisse er, dass die Kombilösung viele Befürworter habe, auch bei Personen, die ursprünglich gegen eine Untertunnelung der Kaiserstraße gewesen seien. Aber das Informationsbedürfnis sei noch groß. Es gehe um die Zukunft Karlsruhes, die man nicht zum Spielball einzelner Interessensvertreter machen dürfe. "Die Ideologen, die jetzt noch gegen die Kombilösung sind, obwohl diese Lösung sowohl die reine Fußgängerzone in der Kaiserstraße mit einem Straßenbahntunnel als auch den von vielen gewünschten Umbau der Kriegsstraße beinhaltet, blockieren unsere Stadt." Das beste Mittel gegen Halbwahrheiten und Polemik sei Information.
"Kombi-Lösung ohne Wenn und Aber" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" lehnt überflüssigen Verbleib oberirdischer Straßenbahnschienen in der Kaiserstraße ab Die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" warnt davor, die Inhalte der "Kombi-Lösung" zu verwässern. Überlegungen, die Straßenbahnschienen überflüssigerweise in der Kaiserstraße zu belassen, auch wenn keine Straßenbahn mehr darauf verkehrt, erteilt die Initiative eine deutliche Absage. "Die Kombi-Lösung mit einer reinen Fußgängerzone, einer Untertunnelung der Kaiserstraße und einer Straßenbahnstrecke in der umgebauten Kriegsstraße macht nur als Gesamtpaket Sinn", so Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab". Die Straßenbahnschienen seien das Haupthindernis für eine Umgestaltung der Kaiserstraße und müssten daher so bald wie möglich entfernt werden. "Wir können die reine Fußgängerzone mit der Kombi-Lösung schon nach sechs Jahren Bauzeit haben, und dies fordern wir mit Nachdruck", so Burger. Sowohl die Bürgerumfrage 2001 wie auch mit überwältigender Mehrheit das Ergebnisgutachten der repräsentativ ausgewählten Bürger zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens habe unmissverständlich gezeigt, dass die Menschen eine attraktive reine Fußgängerzone ohne störende Straßenbahnen verlangen. "Dieser Bürgerwille darf nicht parteipolitischen Winkelzügen zum Opfer fallen", sagt Burger. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative fordert die Fraktionen auf, sich in der entscheidenden Gemeinderatssitzung im Juli ihrer Verantwortung für die Zukunft der Innenstadt zu stellen "und die Kombi-Lösung ohne Wenn und Aber für den Bürgerentscheid freizugeben."
"Kombi-Lösung beschleunigt reine Fußgängerzone" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" befürwortet kürzere Bauzeit und geringere Kosten "Mit der Kombi-Lösung kommt die reine Fußgängerzone noch schneller und günstiger", freut sich Bernhard Burger, Vorsitzender der Initiative "Ja zur U-Strab". Gestern hatte Oberbürgermeister Heinz Fenrich eine Kombination aus einem Ost-West-Tunnel unter der Kaiserstraße mit einem Südabzweig am Marktplatz und einem Umbau der Kriegsstraße mit Straßenbahnlinie in die Diskussion eingebracht. Die Vorteile der Kombi-Lösung lägen auf der Hand: "Einer Reduzierung der Bauzeit um vier Jahre und 250 Millionen Euro geringeren Baukosten bei gleichem Ergebnis, nämlich einer attraktiven Fußgängerzone, kann sich kein Vernünftiger verschließen", sagt Burger. Daher sei er überzeugt, dass nun auch ein Ruck durch die bisher noch Skeptischen gehe und die Zustimmung zum notwendigen Tunnel unter der Kaiserstraße weiter steige. "Unsere Bürgerinitiative setzt sich ein für eine zukunftsorientierte Lösung für die Entwicklung unsere Innenstadt. Mit der reinen Fußgängerzone und gleichzeitig dem Impuls für die Südentwicklung durch den Umbau der Kriegsstraße bekommen wir sie erst recht", so Burger. Diese Chance dürfe sich Karlsruhe nicht entgehen lassen.
"Tunnelgegner lassen Maske fallen" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" unterstützt Bürgerentscheid am 22.September 2002 "Endlich lassen die Tunnelgegner ihre Maske fallen und zeigen ihr wahres Gesicht", sagt Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab". Mit ihrer Forderung, den Tag der Bundestagswahl am 22.September 2002 als Wahltermin abzusagen oder gar den Bürgerentscheid überhaupt nicht durchzuführen hätten sie sich endgültig selbst entlarvt. "Monatelang forderten die Tunnelgegner einen erneuten Bürgerentscheid über die U-Strab, nun wollen sie das abschließende Votum einer nicht repräsentativen Hand voll Leuten überlassen, die sich zufällig im Bürgerbeteiligungsverfahren engagiert haben. Das ist im höchsten Maße undemokratisch", so Burger. Es gehe den Aktivisten offensichtlich nicht darum, die wahren Interessen in der Bevölkerung zum Zug kommen zu lassen, sondern lediglich darum, ihren Standpunkt durchzuboxen. "Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und sie scheuen auch nicht vor der "Rolle rückwärts" zurück", sagt er. Oberbürgermeister Heinz Fenrich habe von Beginn des Projektes "City 20152 an als Abschluss einen Bürgerentscheid zugesagt. Er gehe davon aus, dass dieser wie auch der Gemeinderat zu dieser Zusage stehen. "Auch zum Wahltermin am 22.September gibt es keine Alternative", unterstreicht Burger. Schließlich müsse es darum gehen, in dieser wichtigen Frage ein möglichst objektives Stimmungsbild zu erhalten. Dies erreiche man ausschließlich durch eine größtmögliche Wahlbteiligung, wie sie bei der Zusammenlegung mit der Bundestagswahl gegeben sei. "Offensichtlich bekommen die Tunnelgegner kalte Füße, weil sie die Geister, die sie mit ihrer Forderung nach dem Bürgerentscheid gerufen haben, nun nicht mehr los werden", sagt Burger.
Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" bedauert Ablehnung der Grünen: Zum Tunnel keine Alternative Schon über 300 Mitglieder / Information statt Panikmache angemahnt / Informationsstand auf dem Marktplatz am Samstag 15. Juni Die Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" bedauert die Entscheidung der Grünen gegen die Tunnellösung in der Kaiserstraße. "Ihre Vorstellungen eines Doppelgleises in der Kriegsstraße ist kein Allheilmittel. Der Verbleib der Gleise in der Kaiserstraße ist halbherzig und keine Entlastungs-Alternative. Nur wenn alle Straßenbahnen aus der Kaiserstraße verschwinden, kann eine richtige Fußgängerzone realisiert werden", so Bernhard Burger, der Vorsitzende der Bürgerinitiative. Dreieinhalb Monate vor dem geplanten Bürgerentscheid gehe somit die Gemeinderatsfraktion der Grünen auf Gegenkurs zur Bürgerinitiative zu der sich in den wenigen Wochen schon über 300 Mitglieder bekannt haben. Die Bürgerinitiative widerspricht auch vehement Harry Block der wiederholt behauptet, dass niemand die U-Strab wolle. Gerade der Arbeitskreis "ÖPNV in der Innenstadt" sieht mit großer Mehrheit keine Alternative zum Tunnel. "Harry Block nehme in seiner Einseitigkeit nicht wahr, dass durch eine saubere Hintergrundinformation sich täglich mehr für den Tunnel entscheiden", so Burger. Viele in der Bevölkerung lassen sich nicht mehr anstecken von der Panikmache der Gegner, so Bernhard Burger der ankündigt, dass die Bürgerinitiative am Samstag 15. Juni erstmals einen Informationsstand auf dem Marktplatz aufstellt. Durch ehrliche Hintergrundinformation soll den Gerüchten und Halbwahrheiten der Gegner entgegengetreten werden: So nehme nach Untersuchungen die Kriminalität durch einen Tunnel eben nicht zu. Genauso wenig ist die Behauptung richtig, die Kaiserstraße werde auf der gesamten Länge aufgerissen. Richtig sei dagegen, dass es nur an den Haltestellen, Abzweigen und Rampen offene Baustellen geben werde und selbst dort wird sehr bewusst nur in einzelnen Bauabschnitten gearbeitet. Dadurch können alle Bahnen während der Bauzeit fahren und der Zugang zu den Ladengeschäften ist immer möglich. Bernhard Burger zeigte sich überrascht, dass die Grünen nicht wahrhaben wollen, dass die Kriegsstraßenlösung nicht den Wünschen der Fahrgäste entspreche: Nach den Umfrageergebnissen wollen eben neun von zehn Fahrgästen in diesem Bereich in die Kaiserstraße und sonst nirgends hin... und dies am liebsten ohne umzusteigen. Er forderte die Grünen auf, mehr die Wünsche der Bürger wahrzunehmen.
"Tunnelgegner zeigen sich selbst die rote Karte" Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" fordert mehr Informationen von der Stadtverwaltung "Wer seit Wochen mit Halbwahrheiten Stimmung gegen das Tunnelprojekt macht und anderen das Recht auf freie Meinungsäußerung abspricht, zeigt sich selbst die rote Karte", so Bernhard Burger, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab". Er kritisierte damit wiederholte Äußerungen der Tunnelgegner, Oberbürgermeister Heinz Fenrich verschleiere Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens "City 2015", indem er sich offen zur Tunnellösung bekenne. "Damit die Bürger am 22.September fundiert entscheiden können, benötigen sie so viele Sachinformationen wie möglich", sagt Burger. Daher sei es richtig und wichtig, dass die Stadtverwaltung nun endlich ihre Zurückhaltung aufgegeben habe. "Wir Bürger wollen wissen, woran wir sind", so der Vorsitzende. Man dürfe nicht Aktivisten das Feld überlassen, die die Menschen mit Gerüchten verunsichere, sondern müsse mit Fakten und Aufklärung zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen. Gleichzeitig weist Burger "manipulative Behauptungen" der Tunnelgegner zurück, eine "überwältigende Mehrheit" in den "City 2015"-Arbeitsgruppen habe sich gegen die große Tunnellösung ausgesprochen. "Mit solchen Aussagen wird bewusst vertuscht, dass in den Arbeitsgruppen durchaus die Untertunnelung der Kaiserstraße - ob als große Lösung oder mit verbleibenden Bahnen in der Kaiserstraße - mehrheitsfähig war", sagt Burger. Erneut weist er darauf hin, dass eine wirkliche Aufwertung und Umgestaltung der Innenstadt nur möglich sei, wenn die Fußgängerzone straßenbahnfrei wird.
"INFORMATION STATT PANIKMACHE" Große Resonanz auf ersten Informationsabend der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab" "Die U-Strab-Baustellen werden kein Horrorszenario. Auch, wer ein Haus baut, weiss, dass er eine Zeit lang Einschränkungen hinnehmen muss, um etwas Schönes zu bekommen. Und wir wollen eine schöne, attraktive Innenstadt ohne Straßenbahnen", so der Vorsitzende der Bürgerinitiative "Ja zur U-Strab", Bernhard Burger, nach der ersten Informationsveranstaltung am Donnerstag abend. Über 60 Interessierte waren gekommen, um sich aus erster Hand über das mögliche Tunnel- Projekt in der Kaiserstraße zu informieren. Auf Einladung der Initiative standen der Geschäftsführer der VBK, Dieter Ludwig, und Gerhard Schönbeck vom städtischen Tiefbauamt Rede und Antwort. Fragen nach Bauzeit und Baukosten wurden an dem Abend ebenso umfassend beantwortet wie kursierende Falschbehauptungen und Gerüchte richtig gestellt. So werde die Kaiserstraße keinesfalls auf ihrer kompletten Länge "aufgerissen". Der Großteil der Baumaßnahme finde unterirdisch statt. Lediglich an den Haltestellen und an den Abzweigen seien oberirdisch sichtbare Baustellen notwendig. Diese Baustellen würden in Deckelbauweise in etwa 20 bis 40 Meter langen Teilabschnitten von drei Metern Tiefe und höchstens über die halbe Straßenbreite errichtet. Falsch sei ebenso die Behauptung, ein Tunnelbau ginge auf Kosten von Kindergärten und anderer sozialer Einrichtungen. Vielmehr würde eine U-Strab mit 85 Prozent von Bund und Land bezuschusst. Dieses Geld stamme aus dem Mineralölsteuer-Topf und kann zweckgebunden ausschließlich für Öffentliche Nahverkehrsprojekte ausgegeben werden. Die restlichen 15 Prozent würden von der VBK Karlsruhe GmbH finanziert. Für Bernhard Burger war die große Resonanz auf den ersten Informationsabend Bestätigung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. "Das Informationsbedürfnis in der Bevölkerung ist riesig", sagte er. Dem wolle die Initiative mit einem entsprechenden Angebot nachkommen. "Wir setzen auf Information statt Panikmache", so Burger. Gleichzeitig hoffe er, dass auch die Stadtverwaltung baldmöglichst mit konkreten Informationen an die Öffentlichkeit gehe und sich nicht von fadenscheinigen Unterstellungen der Tunnelgegner, wer Position beziehe und informiere, missachte das Bürgerbeteiligungsverfahren "City 2015", in die Defensive drängen lasse. "Wir Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie sich die Verwaltung die Umgestaltung der Innenstadt vorstellt", forderte Burger.
In Karlsruhe gibt es nicht nur Nein-Sager: Bürgerinitiative "JA zur U-Strab" gegründet Schon über 120 Mitglieder / Ziel: Kaiserstraße als reine Fußgängerzone Anfang Mai hat sich in Karlsruhe eine Bürgerinitiative "JA zur U-Strab" gegründet, die sich als Ziel gesetzt hat, für die Kaiserstraße als reine Fußgängerzone einzutreten. Sie will hierdurch einen Kontrapunkt zu den vielen "Neinsagern" setzen, die oft den Eindruck erwecken: Keiner in Karlsruhe will eine U-Strab. Mit Bernhard Burger, Karsten Lamprecht und Gustav Betz an der Spitze ist die Initiative bewusst parteipolitisch neutral, um hierdurch möglichst viele anzusprechen. Mit Handzetteln, Informationsständen und Internetseiten will die Bürgerinitiative für die U-Strab werben und informieren. In Karlsruhe soll nach der Meinung der Mitglieder realisiert werden, was in anderen Städten schon lange Wirklichkeit oder Selbstverständlichkeit ist: Die Haupteinkaufstraße soll eine reine Fußgängerzone werden. Eine Fußgängerzone in der sich nicht Straßenbahn an Straßenbahn reiht, in der man wieder gefahrlos von der einen Straßenseite auf die andere wechseln kann, wo Flanieren und Wohlfühlen wieder angesagt ist. "Hier gibt es nur eine Möglichkeit: Die Straßenbahnen müssen unter die Erde, und zwar alle", so Bernhard Burger, der Vorsitzende der Bürgerinitiative. "JA zur U-Strab" bemängelt, dass diejenigen, die gegen ein Projekt sind, in der Regel lautstarker auftreten als die Befürworter. Die Initiative will sich nun zum Sprachrohr der schweigenden Mehrheit machen und sagen: Wir wollen die U-Strab, weil wir endlich eine richtig schöne Fußgängerzone haben wollen. Bei der Argumentation stehen nicht Gerüchte und Halbwahrheiten sondern sachliche Information im Vordergrund. Ziel ist es viele davon zu überzeugen, dass das große Projekt der Untertunnelung angepackt werden kann und muss. "Wir sind überzeugt: Nur durch eine richtige Fußgängerzone wird die Kaiserstraße wieder attraktiv, nur so bleibt sie das Herz der Innenstadt", so bringt es Bernhard Burger auf den Punkt. |