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KombilösungAm 23. Juli formuliert der Gemeinderat den Bürgerentscheid für den 22. September. Die "Kombilösung" ist der Vorschlag des Oberbürgermeisters Heinz Fenrich für diesen Entscheid. Der OB integriert in diesen Vorschlag den Wunsch der Bürger nach einen Umbau der Kriegsstrasse und der Weiterentwicklung der Innenstadt nach Süden mit der Notwendigkeit der Befreiung der Kaiserstrasse vom Strassenbahnverkehr. Die Kombilösung ist eine Konsequenz aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen, des Expertengutachten und des Bürgergutachten im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahren City 2015. Wie sieht die Kombilösung aus?Die Kombilösung sieht zwei Massnahmen vor:
Zur U-Strab:
Die U-Strab wird östlich vom Durlacher Tor unter die Erde gehen und westlich vom Mühlburger Tor
wieder ans Tageslicht kommen.
Vom Osten her führen zwei Strassenbahnlinien bis zum Kronenplatz und biegen auf die Fritz-Erler Str.
in Richtung Süden ab. Zur Kriegsstrasse:
Zur Zeit fahren 60.000 Autos täglich durch die Kriegsstrasse. In zehn Jahren sollen es bereits 70.000
sein. Problematisch dabei ist, dass nur ca. 1/3 des Autoverkehrs Durchgangsverkehr durch die Kriegsstrasse ist. Der Rest biegt von der Kriegsstrasse südlich oder nördlich in die Stadt ab. Wegen dieser Verteilungsfunktion der Kriegsstrasse werden von den prognostizierten 70.000 Autos nur geschätzte 40.000 unterirdisch fahren. Auch das ist nur möglich, wenn über Autorampen die Verteilungsfunktion unterstützt wird. KostenDie "kleine" U-Strab wird 400 bis 450 Mio. Euro kosten. Die Kosten für den Umbau der Kriegsstrasse belaufen sich auf ca. 100 bis 150 Mio. Euro. Stadtverwaltung und VBK sind dabei optimistisch, dass die Kombilösung vom Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zu 85% bezuschusst wird. BauzeitDer Bau der U-Strab wird ca. 6 Jahre dauern. Da für die Kriegsstrasse noch keine Planungen vorliegen, wird deren Umbau erst in ca. 10 bis 15 Jahren abgeschlossen sein.
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