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Der Bürgerentscheid
In seiner Sitzung am 23. Juli 2002 hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe mit den Stimmen der Fraktionen von
CDU, SPD, FDP/Aufbruch und KAL beschlossen, am 22. September einen Bürgerentscheid zum Thema Kombilösung
durchzuführen.
Damit hat jetzt der Karlsruher Wähler das letzte Wort in Sachen U-Strab und Kriegsstraßenumbau.
Da durch die Kombilösung eine straßenbahnfreie
und schienenfreie Fußgängerzone geschaffen wird, befürwortet die Bürgerinitiative JA zur U-Strab
die Kombilösung.
Deshalb empfehlen wir allen Wählerinnen und Wählern, beim Bürgerentscheid mit JA
zu stimmen - im Interesse der Weiterentwicklung von Karlsruhe und im Interesse des Karlsruher ÖPNV.
Das Ergebnis
Das vorläufige Endergebnis des Bürgerentscheids zur Komiblösung steht fest. 55,5% der abgegebenen
Stimmen entfallen auf ein "Ja" zur Kombilösung, 45,5% auf ein "Nein". Von 202.391 Wahlberechtigten haben
149.843 ihre Stimme abgegeben. 82.473 stimmten mit "Ja" 65.997 mit "Nein".
Das bedeutet eine klare Mehrheit für die Kombilösung und eine eindeutige demokratische Legitimation
für deren Umsetzung.
Karlsruhe bekommt eine strassenbahnfreie Fußgängerzone, die ihren Namen wirklich verdient. Die Innenstadt
wird lebens- und erlebenswert.
Die Zukunft kann beginnen!
Der Wortlaut
Der Wortlaut des Stimmzettels wird sein:
Sind Sie zur Entlastung der Kaiserstraße und Umgestaltung der Karlsruher Innenstadt für die Umsetzung der
"Kombi-Lösung", die aus folgenden Maßnahmen besteht (siehe umseitige Information):
- Unterirdische Führung des Schienenverkehrs in der Kaiserstraße mit einem unterirdischen Südabzweig am
Marktplatz und
- schienenfreie Fußgängerzone zwischen Europaplatz und Kronenplatz sowie
- Umbau der Kriegsstraße mit einem Straßentunnel und oberirdischen Straßen bahnlinien?
Der Wortlaut der Rückseite wird sein:
Der Gemeinderat spricht sich für folgende Konzeption zur künftigen Führung des Schienenverkehrs in der
Innenstadt aus:
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Unterirdische Führung des Schienenverkehrs in der Kaiserstraße vom Mühlburger Tor bis zum Durlacher Tor
mit einem unterirdischen Südabzweig am Marktplatz bis zur Augartenstraße unter Beibehaltung der
oberirdischen Trassenführung in den Streckenabschnitten Durlacher Tor bis Berliner Platz und Europaplatz
bis Mühlburger Tor zur Erhaltung von oberirdischen Abbiegebeziehungen nach Süden im Bereich Berliner
Platz sowie beim Europaplatz.
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Realisierung einer schienenfreien Fußgängerzone zwischen Kronenplatz und Europaplatz.
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Oberirdische Führung einer Schienentrasse in der Kriegsstraße zwischen Mendelssohnplatz und Karlstor
sowie ober- und unterirdische Führung des Individualverkehrs in diesem Streckenabschnitt.
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Die Planungen für die beiden Baumaßnahmen werden zeitgleich durchgeführt.
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